Blogging Sunday #5: Ich will reisen! + erste Tipps für günstiges Reisen
Diese Woche habe ich so viele inspirierende Texte gelesen und Menschen getroffen, dass in meinem Kopf gerade ein einziges großes Chaos ist und ich nur eins genau weiß: ich will reisen! Und zwar lange und viel und weit!
Und was braucht man um zu reisen? Richtig. Geld. Aber das wäre nicht mein Blog, wenn ich einfach sagen würde: okay, ich brauche x Euro für den Flug, x Euro für die Verpflegung pro Tag, x Euro für die Übernachtung im Hotel/Hostel, Auslandskrankenversicherung usw. Klar, man hat jede Menge Ausgaben, aber als minimalistisch denkender Mensch stelle ich mir auch hier die Frage: Was brauche ich wirklich? Und wie kann ich es bekommen und gleichzeitig die Ressourcen sparen? Können nur reiche Menschen reisen? Wer ist überhaupt reich? Fragen über Fragen.
Nun zu den Antworten. gesten war ich beim Vortrag vom wunderbaren Tomislav Perko. Er reiste um die 1000 Tage um die Welt und das mit einem sehr niedrigen Budget. Auf eine humorvolle und ität lockere Art erzählte er einem Publikum von mehreren hundert Zuhörern im Audimax I der Universität Hamburg von seinen Erlebnissen und gab Tipps. Und er machte jedem Mut, sich zu trauen, unabhängig vom Geschlecht, Budget oder wie mutig man ist. Ich kann jedem nur empfehlen, wenn Tomislav bei euch in der Nähe einen Vortrag gibt, geht hin. Ihr werdet sofort eure Sachen packen wollen.
Und es gibt so viele Möglichkeiten auch lange Reisen mit minimalen Kosten zu planen und durchzuführen. Ich bin noch relativ am Anfang meiner Planung, aber hier schon ein paar Tipps, die ich bisher sammeln konnte:
* Wenn dein Reiseziel nicht zu weit weg ist oder du viel Zeit hast, versuche es mit Trampen. Oder fahre mit dem Fahrrad. Oder gehe zu Fuß. Ja, es gibt viele Menschen, die dies tun.
* Wenn du dich doch für das Fliegen entscheidest, versuche außerhalb der Hauptsaison bzw. der Ferienzeiten und irgendwann zwischen Montag und Donnerstag zu fliegen. Da wird es meist günstiger. Der Flug von einem größeren Flughafen kann ebenfalls günstiger werden. Ich kann natürlich vom Hamburger Flughafen fliegen. Oft gibt es aber deutlich günstigere Flüge von Berlin aus (gerade nach Russland zum Beispiel). Die 9 Euro für die Busfahrt (oder noch besser, wenn du umsonst trampen kannst) rechnen sich da unter Umständen relativ schnell.
* Es gibt sehr viele Möglichkeiten vor Ort neben dem regulären Jobben gegen Kost und Logi im Haushalt, auf einer Farm oder bei der Kinderbetreuung zu helfen. Das heißt ihr unterstützt je nach Absprache zum Beispiel 5 Stunden am Tag im Hauhalt an fünf Tagen in der Woche und könnt dafür umsonst wohnen und bekommt Verpflegung. Ein weiterer Vorteil: ihr seid mittendrin bei den Einheimischen und lernt natürlich so schneller die Kultur kennen.
Eine Seite, die ich heute entdeckt habe und noch am Gucken bin, ob das was für mich sein könnte, ist: workaway.info
* Kein Geheimtipp, aber zumindest für kurze Aufenthalte und um Einheimische kennenzulernen sicher immer wieder gut: couchsurfing.com
* In Deutschland gibt es Foodsharing, aber mittlerweile wird akribisch an einer Internationalisierung gearbeitet: Yunity. Hier wird von Freiwilligen Essen gerettet und es gibt Informationen und sicher auch Tipps, wo und wie man an gerettete Lebensmittel kommt. Retter stellen auch regelmäßig Essenskörbe online, die dann von jedem abgeholt werden können.
* Überlege, ob du nicht auch online Geld verdienen kannst, z. B. mit Übersetzungen, Programmierung, einem Shop, Blog oder was auch immer... sei kreativ (das sagt sich so einfach, ich bin da auch noch mitten im kreativen Chaos).
* Plane im Voraus, wie viel Geld du brauchst, mache eine Aufstellung möglicher Ausgaben und plane einen Puffer ein.
* Reise mit Handgepäck. Das habe ich für meine Kurztrips von ein paar Tagen schon erfolgreich umgesetzt und bin nur mit einem kleinen Rucksack gereist. Das ist so entspannt und spart dir Geld und Zeit, denn du musst nach der Landung nicht auf deinen Koffer warten. Ein unglaublich tolles Gefühl.
In einem der nächsten Beiträge will ich mal schauen, dass ich ein paar tolle Blogs zusammenstelle zu diesem und anderen Themen.
Bis dahin, viel Spaß beim Planen, falls ihr da auch gerade von der Idee angesteckt seid.
Ich freue mich auch über weitere Tipps :)
Bye-bye!
Nastasja
Und was braucht man um zu reisen? Richtig. Geld. Aber das wäre nicht mein Blog, wenn ich einfach sagen würde: okay, ich brauche x Euro für den Flug, x Euro für die Verpflegung pro Tag, x Euro für die Übernachtung im Hotel/Hostel, Auslandskrankenversicherung usw. Klar, man hat jede Menge Ausgaben, aber als minimalistisch denkender Mensch stelle ich mir auch hier die Frage: Was brauche ich wirklich? Und wie kann ich es bekommen und gleichzeitig die Ressourcen sparen? Können nur reiche Menschen reisen? Wer ist überhaupt reich? Fragen über Fragen.
Nun zu den Antworten. gesten war ich beim Vortrag vom wunderbaren Tomislav Perko. Er reiste um die 1000 Tage um die Welt und das mit einem sehr niedrigen Budget. Auf eine humorvolle und ität lockere Art erzählte er einem Publikum von mehreren hundert Zuhörern im Audimax I der Universität Hamburg von seinen Erlebnissen und gab Tipps. Und er machte jedem Mut, sich zu trauen, unabhängig vom Geschlecht, Budget oder wie mutig man ist. Ich kann jedem nur empfehlen, wenn Tomislav bei euch in der Nähe einen Vortrag gibt, geht hin. Ihr werdet sofort eure Sachen packen wollen.
Und es gibt so viele Möglichkeiten auch lange Reisen mit minimalen Kosten zu planen und durchzuführen. Ich bin noch relativ am Anfang meiner Planung, aber hier schon ein paar Tipps, die ich bisher sammeln konnte:
* Wenn dein Reiseziel nicht zu weit weg ist oder du viel Zeit hast, versuche es mit Trampen. Oder fahre mit dem Fahrrad. Oder gehe zu Fuß. Ja, es gibt viele Menschen, die dies tun.
* Wenn du dich doch für das Fliegen entscheidest, versuche außerhalb der Hauptsaison bzw. der Ferienzeiten und irgendwann zwischen Montag und Donnerstag zu fliegen. Da wird es meist günstiger. Der Flug von einem größeren Flughafen kann ebenfalls günstiger werden. Ich kann natürlich vom Hamburger Flughafen fliegen. Oft gibt es aber deutlich günstigere Flüge von Berlin aus (gerade nach Russland zum Beispiel). Die 9 Euro für die Busfahrt (oder noch besser, wenn du umsonst trampen kannst) rechnen sich da unter Umständen relativ schnell.
* Es gibt sehr viele Möglichkeiten vor Ort neben dem regulären Jobben gegen Kost und Logi im Haushalt, auf einer Farm oder bei der Kinderbetreuung zu helfen. Das heißt ihr unterstützt je nach Absprache zum Beispiel 5 Stunden am Tag im Hauhalt an fünf Tagen in der Woche und könnt dafür umsonst wohnen und bekommt Verpflegung. Ein weiterer Vorteil: ihr seid mittendrin bei den Einheimischen und lernt natürlich so schneller die Kultur kennen.
Eine Seite, die ich heute entdeckt habe und noch am Gucken bin, ob das was für mich sein könnte, ist: workaway.info
* Kein Geheimtipp, aber zumindest für kurze Aufenthalte und um Einheimische kennenzulernen sicher immer wieder gut: couchsurfing.com
* In Deutschland gibt es Foodsharing, aber mittlerweile wird akribisch an einer Internationalisierung gearbeitet: Yunity. Hier wird von Freiwilligen Essen gerettet und es gibt Informationen und sicher auch Tipps, wo und wie man an gerettete Lebensmittel kommt. Retter stellen auch regelmäßig Essenskörbe online, die dann von jedem abgeholt werden können.
* Überlege, ob du nicht auch online Geld verdienen kannst, z. B. mit Übersetzungen, Programmierung, einem Shop, Blog oder was auch immer... sei kreativ (das sagt sich so einfach, ich bin da auch noch mitten im kreativen Chaos).
* Plane im Voraus, wie viel Geld du brauchst, mache eine Aufstellung möglicher Ausgaben und plane einen Puffer ein.
* Reise mit Handgepäck. Das habe ich für meine Kurztrips von ein paar Tagen schon erfolgreich umgesetzt und bin nur mit einem kleinen Rucksack gereist. Das ist so entspannt und spart dir Geld und Zeit, denn du musst nach der Landung nicht auf deinen Koffer warten. Ein unglaublich tolles Gefühl.
In einem der nächsten Beiträge will ich mal schauen, dass ich ein paar tolle Blogs zusammenstelle zu diesem und anderen Themen.
Bis dahin, viel Spaß beim Planen, falls ihr da auch gerade von der Idee angesteckt seid.
Ich freue mich auch über weitere Tipps :)
Bye-bye!
Nastasja


Kommentare
Kommentar veröffentlichen